Estland. Ein Land als Ideenschmiede. Vortrag bei der Evangelischen Akademie Schwanenwerder/Berlin

Europa am Abzweig

Abschottung oder produktive Verschiedenheit 13. bis 14. November 2017

Ev. Bildungsstätte auf Schwanenwerder

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Die Lebenswirklichkeit der meisten Menschen ist vom in europäische Strukturen eingebetteten Nationalstaat geprägt. Bei vielen Reisen gehören Grenzkontrollen und Geldwechsel der Vergangenheit an. Das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Glaubensvorstellungen ist eine Selbstverständlichkeit. Studienförderprogramme ermöglichen einer beträchtlichen Anzahl junger Leute das Leben und Lernen in anderen Kulturräumen und Sprachen. Die Warnungen und Lernprozesse aus der deutschen Gewaltgeschichte gehören unauslöschlich zur DNA der Gegenwart. Für eine Mehrheit ist Abschottung keine Perspektive und bietet nationale Größe kein Potential zum Träumen. Fortschreitende Europäische Beheimatung heißt die Zielvorstellung, produktive Verschiedenheit die Aufgabe im eigenen Land. Beides ergibt sich nicht von selbst. Die Umsetzung braucht Engagement und Kreativität. Wir widmen uns bei dieser Tagung europäischen Visionen, fragen nach der Bedeutung der Vergangenheit und führen einen Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Einstellungen zur Religion, um Ideen der Vielfalt weiterzuentwickeln.

13. November, 16.00 Uhr

Junge Ideenschmieden Estland als Beispiel für unkonventionelle Projekte

Dr. Florian Hartleb, Politikberater, Tallinn/Estland