Interview in der deutschen Wochenzeitung “Die Zeit” am 26. Februar 2013 über den neuen Anti-Elitismus in Europa: 

Im Grunde braucht jede Partei einen Schuss Populismus. Gerade der Wahlkampf lebt von Zuspitzung und Polarisierung, populistische Strategien sind daher für alle Parteien notwendig. Zu einer Bewegung wird diese Einstellung aber erst, wenn sie sich gezielt und destruktiv gegen die politische Elite richtet oder ein gemeinsames Feindbild hinzukommt.

Was europaweit zu beobachten ist, ist ein Trend zum Anti-Elitarismus, verbunden mit der Skepsis vor Wirtschaftseliten in der Finanzkrise. In fast jedem Wahlkampf gilt die EU mittlerweile als negatives Mobilisierungsthema. Die Technokratie überfordert die Bürger.

Link: http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-02/interview-populismus-hartleb