Kommentar in den Tagesthemen zum Film (10.September, 22.15) zum neuen Antifa-Film “Und morgen die ganze Welt”

Ich kommentiere den sehenswerten Film “Und morgen die ganze Welt” über eine Antifaaussteigerin Luisa – von Julia von Heinz, die ihre eigenen Erfahrungen auch mit Gewalt verarbeitet – der Film ist bei den Filmfestspielen in Venedig nominiert, bald in den Kinos und hochaktuell, nach den Vorfällen in Leipzig…

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Inhalt: 

Luisa ist eine junge Jurastudentin aus einer wohlhabenden Familie. In Deutschland kommt es zu einem Rechtsruck, es finden Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte und gewaltsame Übergriffe statt. Rechte Parteien finden zunehmend Akzeptanz in der Bevölkerung. Luisa will dabei nicht tatenlos zusehen, sondern etwas dagegen unternehmen. Daher schließt sie sich der Antifa-Gruppe an, in der sich ihre Freundin Batte engagiert. Zu den Mitgliedern der Gruppe gehören auch Alfa und Lenor. Während Lenor Hintergrundinformationen zu einzelnen Neonazis sammelt, möchte Alfa militant gegen Rechtsextreme vorgehen und deren Aufmärsche verhindern. Auch für Luisa wird Gewalt zunehmend ein akzeptables Mittel.